Nun aber wollen wir starten. An der Wegetafel gegenüber der PWV-Hütte wählen wir den Hohlweg mit der Markierung „RWM“, der leicht ansteigend zu einer Wegespinne führt. Wir überqueren diese, nehmen halbrechts den markierten Weg und biegen etwa 300 Meter später links ab zum Parkplatz „Schäferei“. (25 Min.) Hier erwartet uns eine Sitzgarnitur und eine Wandertafel des PWV mit eigenen Rundwandervorschlägen sowie der Aufstieg zur Burg, den wir uns aber für eine eigene Tour aufheben. Auch ein Abstecher zum Aussichtsfelsen „Winschert“ ist von hier aus möglich, der aber wegen des Zeitaufwandes (hin und zurück insg. 2 Stunden) gesondert in Angriff genommen werden sollte.
Nach Überquerung der asphaltierten Straße folgen wir dem Hinweisschild „Winschertfelsen“ und wählen nach 40 Metern den linken Weg, der leicht abfällt und uns zwischen den Bäumen hin und wieder einen Blick auf den Kuffenberg und den Ort gewährt. Nach etwa 300 Metern biegen wir nach links auf den sog. Briefbotenpfad (Richtung Leimen) ab, der uns oberhalb der L 498 bis zur Einfahrt auf den Parkplatz „Karlsmühle“ führt. Hier steht zwar keine Mühle mehr, aber immerhin ein schöner Angelweiher mit Sitzgarnitur. (25 Min.) Bei anderer Gelegenheit kann man von hier aus einen Abstecher entlang der zu einigen kleinen Teichen gestauten Merzalbe bergauf bis zu ihrer Quelle unternehmen, wofür man hin und zurück 2 Stunden Wanderzeit einplanen muss.
Gegenüber der Einfahrt zur Karlsmühle überqueren wir die L 496 und begleiten den ebenen, breiten Weg rechts der Merzalbe bis zu ersten Wegegabelung nach etwa 200 Metern. Hier können wir zwischen Höhenweg und Talweg wählen: Für den Höhenweg biegen wir nach rechts ab und bleiben auf diesem breiten Waldweg, der uns nach einem Anstieg durch Nadel- und Laubwald wieder herab bis ins Ringelstal führt. Alternativ können wir auch an der Gabelung links abbiegen und den Talweg oberhalb der Merzalbe weiterwandern, um ins Ringelstal zu kommen. Dort überqueren wir den Fahrradweg (von Merzalben nach Leimen), erklimmen den kurzen, steilen Anstieg (30m), wenden uns nach rechts und folgen dem Waldpfad unterhalb der Feriendorfsiedlung bis zum Schäferkreuz. (50 Min.)
Wir laufen halbrechts weiter und überqueren die Wegekreuzung. Wir wandern westwärts am nördlichen Dorfrand oberhalb des Fußballplatzes und der ehemaligen Jugendherberge vorbei (Talweg) bis zu einem Parkplatz an der L 498, die nach Clausen führt. Alternativ können wir am Beginn des Fußballplatzes den nach rechts ansteigenden Pfad wählen, der uns nach wenigen Minuten auf einen breiten Höhenweg ebenfalls zu besagtem Parkplatz führt. Die etwa 50 Meter Höhenunterschied lassen durch die Bäume hindurch immer wieder schöne Ausblicke auf Teile von Merzalben zu. (35 Min.)
Ab dem Parkplatz folgen wir der Landstraße ca. 100 Meter nach rechts und biegen dann links auf den breiten, asphaltierten Forstweg Richtung Ofenberg ab. Wir unterqueren die hohen Stromleitungen und gelangen zu einer Wegegabelung, an der wir nach links abbiegen. Der breite Waldweg verläuft parallel zur begrünten Stromleitungstrasse Richtung Dorf. Ein herrlicher Ausblick über Merzalben und die darüber thronende Burg Gräfenstein belohnt uns für unsere Mühen. (25 Min.)
Der Waldweg endet hier an der Gabelung von Hauptstraße und Höhstraße gegenüber dem ehemaligen sandsteinernen Forsthaus. (Parkplatz) Jetzt haben wir einen ca. 300 Meter langen „Gehweg“ Richtung Ortsmitte vor uns, um dann rechts in die Hammelsbachstraße einzubiegen und die Merzalbe zweimal zu überqueren. Am Kerweplatz erwartet uns der historische Waschbrunnen mit Spielplatz und Sitzbank am Brunnengässel mit seinen schönen Grünflächen (Bild 6). Wir laufen dann auf der Hammelsbachstraße etwa 40 Meter weiter, um rechts auf den Fahrradweg Richtung Münchweiler zu gelangen. Wir folgen dem Radweg parallel zur rechts von uns fließenden Merzalbe, überqueren die grasgrüne Erdgasleitung (Sitzbänke) mit weitem Blick und gelangen ins Wiesental, wo wir evtl. die robusten Gallowayrinder bei ihrer „Arbeit“, also dem Gras fressen beobachten können. Doch schon der erste Weg scharf nach links gehört uns und führt steil bergan. Nach Überquerung des Weges mit dem weissen Kreuz gelangen wir auf den Bühl, wo eine Bank am Rande einer idyllischen Lichtung im Laubwald zum kurzen Verschnaufen einlädt. Links neben der Bank befindet sich der Gemarkungsstein „KW 26“, an dem wir absteigen und dem Pfad zu den von Pferden beweideten idyllischen Tal des Bichelbach folgen. (50 Min.)
Wir wenden uns auf dem breiten Weg noch nicht Richtung Dorf, sondern nach rechts, um nach ca. 40 Metern links einen steilen Pfad zu erklimmen, der uns auf den Zimmerberg führt. Auf dem breiten Waldweg angelangt, sehen wir links das umzäunte Kontrollhäuschen für die Erdgasleitung. Wir laufen daran vorbei, bis wir zu dem Wegekreuz am Südrand von Merzalben und den ersten Häusern mit weitem Blick über den Ort gelangen. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserer Endstation, der Wanderhütte des PWV. Wir biegen scharf rechts auf den breiten Weg ab, der oberhalb der Häuser verläuft und nach ca. 600 Metern auf den asphaltierten Weg zur PWV-Hütte trifft. (30 Min.) Nach rechts gewendet erblicken wir schon den Parkplatz und die Hütte und freuen uns, nach einer anstrengenden, aber wanderwerten Tour auf eine verdiente Erfrischung (Die Hütte ist sonntags geöffnet).
Selbstverständlich kann der Weg auch in umgekehrter Richtung gewandert werden. Dank der eindeutigen Beschilderung kommt man ohne Probleme ans Ziel.
Alternative Ausgangspunkte mit Parkplatz für den Rundwanderweg oder Teilstrecken sind:
- FCM-Sportheim in der Straße "Am Sportplatz"
- Parkplatz Schäferei unterhalb der Burg Gräfenstein
- Parkplatz Schützenhaus am Radweg nach Leimen
- Parkplatz Höhstraße (ehem. Forsthaus)
- Parkplatz Auffahrt Kuffenberg an der L498 Richtung Clausen
- Kerweplatz Hammelsbachstraße