8. Teiländerung des Bebauungsplanes "Am Stockland" der Ortsgemeinde Münchweiler

Bekanntmachung

 

Vollzug des BauGB;

8. Teiländerung des Bebauungsplanes „Am Stockland“ der Ortsgemeinde Münchweiler/Rodalb im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB für den Bereich der Flurstücke Nr. 1384/5, 1378/88 und 1378/89.

Der Gemeinderat Münchweiler/Rodalb hat in seiner Sitzung am 24.05.2018 gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan „Am Stockland“ für den Bereich der o. g. Flurstücke im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB zu ändern.

Ziel ist eine geringfügige Umwandlung einer bisherigen wenig gepflegten Grünfläche in eine wirtschaftliche Nutzung.

Da es sich um eine Innenentwicklung in einem Teilbereich der bereits bestehenden Bebauung handelt, soll das Verfahren gemäß § 13a BauGB abgewickelt werden. Die erforderlichen Voraussetzungen nach BauGB hinsichtlich der Größe sind erfüllt

Die übrigen Festsetzungen des Bebauungsplanes „Am Stockland“ (genehmigt am 11.08.1969) sowie die nachfolgenden Änderungen bleiben hiervon unberührt.

Der räumliche Geltungsbereich der 8. Teiländerung des Bebauungsplanes „Am Stockland“ umfasst die o. g. Flurstücke und wird wie folgt begrenzt:

·       Im Norden durch das Flurstück Nr. 1384/4;

·       Im Süden durch das Flurstück Nr. 1378/156 (Industriestraße);

·       Im Westen durch die Flurstücke Nr. 1384/4, 1378/159 und 1378/156 (Industriestraße),

·       Im Osten durch das Flurstücke Nr. 1378/29.

 Der genaue Geltungsbereich ist aus dem nachfolgenden Plan ersichtlich:


Die gestrichelte Umrandung zeigt den Geltungsbereich des Änderungsplanes

Die öffentliche Auslegung gem. § 13 Abs. 2 Ziffer 2 i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB findet in der Zeit vom 03.08.2018 bis einschließlich 03.09.2018 im Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben, Am Rathaus 9, Zimmer 111, statt. Während dieser Auslegungsfrist besteht die Möglichkeit, die vollständigen Planunterlagen einzusehen und selbst Stellungnahmen zur Planung abzugeben. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Parallel zur öffentlichen Auslegung werden gem. § 4a Abs. 2 i. V. m. § 4 Abs. 2 BauGB die Stellungnahmen der Fachbehörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingeholt.

Da es sich um das beschleunigte Verfahren nach § 13a i. V. m. § 13 BauGB handelt, wird von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB sowie dem Umweltbericht nach § 2a BauGB abgesehen.

Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben

 

Wolfgang Denzer, Bürgermeister


Auslegungsunterlagen:

- Bebauungsplan textliche und zeichnerische Festsetzungen

- Begründung