Energiekonzept Rodalben

Klimaschutz in Rodalben


Mit der Erstellung eines Energiekonzepts beteiligt sich die Stadt Rodalben am weltweiten Klimaschutz.

Ziel der Bundesregierung ist es, den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich gegenüber dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken. Bis zum Jahr 2050 soll der CO2-Ausstoß um 80 bis 95 Prozent reduziert werden.

Diesen Klimaschutzzielen dient das Programm

Energetische Stadtsanierung durch die Förderung integrierter energetischer Quartierskonzepte.

Integrierte Quartierskonzepte zeigen unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, wohnungswirtschaftlicher, demografischer und sozialer Aspekte die technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale im Quartier auf. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig die CO² Emissionen reduziert werden können. Die Konzepte bilden eine Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für eine an der Gesamteffizienz energetischer Maßnahmen ausgerichtete quartiersbezogene Investitionsplanung. Aussagen zur altersgerechten Sanierung des Quartiers, zum Barriereabbau im Gebäudebestand und in der kommunalen Infrastruktur können ebenso Bestandteil der Konzepte sein wie Aussagen zur Sozialstruktur des Quartiers und Auswirkungen der Sanierungsmaßnahmen auf die Bewohner.

Ein Quartier besteht aus mehreren flächenmäßig zusammenhängenden privaten und/oder öffentlichen Gebäuden einschließlich öffentlicher Infrastruktur. Es darf jedoch nicht die komplette bebaute Ortslage einer Kommune umfassen.

Das Quartier der Stadt Rodalben umfasst die bebaute Ortslage ohne

-          das Einkaufszentrum in der Zweibrücker Straße,

-          den Friedhof,

-          die Sportstätten und Schulen in der Lindersbach und

-          die Neubaugebiete Geißbühl, hintere Heide und vorderer Neuhof.

Die Erarbeitung eines derartigen Konzepts erscheint auch für den Bereich der Stadt Rodalben sinnvoll.

Der Klimaschutz wird unterstützt und die Gebäudeeigentümer werden grundlegend über energetische Sanierungs- und Optimierungsmöglichkeiten sowie entsprechende Förderprogramme informiert.

Durch Zuschüsse ausgelöste Investitionen in moderne Fenster, Dächer und Heizungsanlagen fördern letztlich auch noch den regionalen Wirtschaftskreislauf.

Die geschätzten Gesamtkosten für die Erstellung eines integrierten energetischen Quartierskonzepts (Energiekonzepts) betragen 121.322,00 €. 

Die Finanzierung der Erstellung des Energiekonzepts erfolgt aus Zuschüssen und Eigenleistung mit nachfolgend aufgeführten Anteilen:

 KfW-Zuschuss               65 % =  78.859,30 €

Landeszuschuss            20 % =  24.264,40 €

Unbare Eigenleistung   10 % =  12.132,20 €

Barer Eigenanteil              5 % =    6.066,10 €

Gesamtbetrag                             121.322,00 € 

Die unbaren Eigenleistungen (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation des Projektes, Datenerhebung/-beschaffung, u.a.) der Stadt Rodalben werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung erbracht und sind über die Verbandsgemeindeumlage abgedeckt.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 16.01.2018 der Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes für die Stadt Rodalben zugestimmt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Auswirkungen des Klimawandels



Erfassen und Fotografieren des Gebäudes

Wer nicht will, dass sein/ihr Gebäude erfasst und fotografiert wird, kann hiergegen Einspruch einlegen.

In diesem Fall bleibt das Gebäude im Rahmen des Energiekonzepts unbeachtet und Sie erhalten keinen Gebäudesteckbrief.

Der Einspruch ist bis 10.04.2019 an die Verbandsgemeindeverwaltung zu richten. Sollte der Einspruch erst später erfolgen, werden zugehörige Daten gelöscht.


Daten, Fakten, Zahlen

Wir möchten Sie gerne über Daten, Fakten und Zahlen informieren.


Auswirkungen des Klimawandels



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Kontaktinformationen

Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben
Am Rathaus 9, 66976 Rodalben
Telefon: 06331-234 0
Fax: 06331-234 105
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